CDU-Stadtfraktion zur Waschhauskrise

21.12.2017

Der Fraktionsvorsitzende Michael Schröder mahnt in der Krise des angeschlagenen Waschhauses zum entschlossenen Handeln.
 

„Der Erhalt und die weitere Förderung dieses soziokulturellen Standortes ist für Potsdam unerlässlich. Alle Beteiligten müssen im verantwortlichen Handeln gemeinsam an einer Lösung arbeiten und nun am gleichen Strang ziehen,“ so der CDU-Politiker.
 
Er fordert von der Kulturbeigeordneten Fischer ein möglichst breites Interessenbekundungsverfahren mit dem Ziel durchzuführen, so viele Ideen und Konzepte wie möglich zur Weiterführung des Kulturstandortes zu erhalten. Dabei sollten nach Meinung Schröders auch einzelne Mitglieder des Waschhaus e.V. die Möglichkeit erhalten, sich mit ihren Ideen und Inhalten weiter in das Projekt einzubringen. Es wäre falsch, so Schröder, diejenigen Vereinsmitglieder auszugrenzen, die das Waschhaus von Anfang an mit aufgebaut haben, nur weil der Vereinsvorstand Fehler gemacht hat.
 
Er sei froh, dass der Oberbürgermeister von seinem unabgestimmten Vorhaben Abstand genommen hat, einen für dieses Projekt wenig geeigneten Verein einzusetzen. Um für die Zukunft derartige Nacht- und Nebelaktionen ausschließen zu können fordert Schröder von der Verwaltung die Einrichtung einer zentralen Vergabestelle.